Der Verein

Da in den 80er Jahren das Netz der Psychosozialen-Betreuung noch in den “Kinderschuhen“ steckte, schlossen sich engagierte Bürger zu einer Interessengemeinschaft zusammen. Hintergrund waren die fehlenden Nachsorgeangebote für psychisch Kranke im Stadtgebiet Unna. So wurde das Übergangsheim Unna e.V. am 27.10 1986 als gemeinnütziges Unternehmen mit Anschluss an den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband gegründet.

Bei der Klientel handelte es sich um Personen, die nach einer medizinisch stationären Maßnahme, ambulante begleitende Hilfen zur weiteren Integrierung benötigten. Hierzu zählten auch Personen die nach § 63, bzw. § 64 StGB aus forensischen Kliniken untergebracht waren (u.a. Eickelborn, Benninghausen, Haldem) und einer Nachbetreuung bedurften.

Maßnahmen, wie die Unterstützung bei der Wohnungssuche, Hilfen in allen Bereichen der Selbstsorge, bis hin zur psycho- sozialen Betreuung, dienten zur Festigung und Stabilisierung, um perspektivisch weitere stationäre Unterbringungen zu vermeiden.

Bis zur Umgestaltung im Jahr 2004 wurde das Übergangsheim Unna e.V. vom LWL über eine Modellstelle der Abt. 62 (Psychiatrien) gefördert.

Aufgrund einer veränderten Aufgabenstellung wurde im Mai 2011 der Verein in Übergangshilfe Unna e.V. umbenannt.